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Metaphern unter dem Mikroskop
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Metaphern unter dem Mikroskop ab 43 € als gebundene Ausgabe: Die epistemische Rolle von Metaphorik in den Wissenschaften und in Robert Kochs Bakteriologie Legierungen. Aus dem Bereich: Bücher, Wissenschaft, Philosophie,

Anbieter: hugendubel
Stand: 12.12.2019
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Metaphern unter dem Mikroskop
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Robert Koch (1843-1910) wurde durch seine Entdeckungen des Milzbrand- und Tuberkuloseerregers zum Begründer der Bakteriologie. In der vorliegenden Studie untersucht Marianne Hänseler Diskussion und Anwendung philosophischer Metapherntheorien in diesem Wissenschaftszweig. In der klassischen Wissenschaftsphilosophie stellt die Prüfung rekonstruktiver Verfahren anhand der minutiösen Betrachtung von Fallbeispielen aus den Einzelwissenschaften eine verbreitete Methode der Plausibilisierung wissenschaftsphilosophischer Positionen dar, eine Methode, die vor allem im Umkreis Wolfgang Stegmüllers und in der von Wilhelm Kamlah und Paul Lorenzen begründeten "Erlanger Schule" gepflegt wurde. Selten allerdings drangen solche Studien zu einem Vergleich verschiedener rekonstruktiver Methoden vor. Indem Marianne Hänseler die diskurstheoretische Methode auf die Bakteriologie von Robert Koch anwendet, verwendet sie ein Verfahren, das im Ansatz einen Vergleich philosophischer Positionen erlaubt. Im Zentrum der Analyse einer Kulturgeschichte der Bakteriologie stehen die Diskussion und Anwendung philosophischer Metapherntheorien (Hans Blumenberg, Max Black, Mary Hesse, Paul Ricoeur, Eva Feder Kittay). Mit seinen bahnbrechenden Entdeckungen des Milzbrand- und des Tuberkuloseerregers (1876 bzw. 1882) wurde Robert Koch zum Begründer der Bakteriologie, eines wissenschaftlichen Feldes, für das allererst eine geeignete Terminologie entwickelt werden musste. Erst die metaphorologische Rekonstruktion ihrer Begrifflichkeit erlaubt es aber, die Bakteriologie als eine im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Naturwissenschaft, Medizin und Politik angesiedelte Disziplin kulturhistorisch einzubetten. Aufschlussreich ist dabei die Umschreibung nicht nur der Struktur dieser Mikroorganismen als Stäbchen, Fäden, Wolken und so fort, sondern auch ihrer Wirkung als Erreger von Infektionskrankheiten in Metaphern des Krieges, der Offensive, der Waffen und der Abwehr.

Anbieter: buecher
Stand: 12.12.2019
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Metaphern unter dem Mikroskop
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Robert Koch (1843-1910) wurde durch seine Entdeckungen des Milzbrand- und Tuberkuloseerregers zum Begründer der Bakteriologie. In der vorliegenden Studie untersucht Marianne Hänseler Diskussion und Anwendung philosophischer Metapherntheorien in diesem Wissenschaftszweig. In der klassischen Wissenschaftsphilosophie stellt die Prüfung rekonstruktiver Verfahren anhand der minutiösen Betrachtung von Fallbeispielen aus den Einzelwissenschaften eine verbreitete Methode der Plausibilisierung wissenschaftsphilosophischer Positionen dar, eine Methode, die vor allem im Umkreis Wolfgang Stegmüllers und in der von Wilhelm Kamlah und Paul Lorenzen begründeten "Erlanger Schule" gepflegt wurde. Selten allerdings drangen solche Studien zu einem Vergleich verschiedener rekonstruktiver Methoden vor. Indem Marianne Hänseler die diskurstheoretische Methode auf die Bakteriologie von Robert Koch anwendet, verwendet sie ein Verfahren, das im Ansatz einen Vergleich philosophischer Positionen erlaubt. Im Zentrum der Analyse einer Kulturgeschichte der Bakteriologie stehen die Diskussion und Anwendung philosophischer Metapherntheorien (Hans Blumenberg, Max Black, Mary Hesse, Paul Ricoeur, Eva Feder Kittay). Mit seinen bahnbrechenden Entdeckungen des Milzbrand- und des Tuberkuloseerregers (1876 bzw. 1882) wurde Robert Koch zum Begründer der Bakteriologie, eines wissenschaftlichen Feldes, für das allererst eine geeignete Terminologie entwickelt werden musste. Erst die metaphorologische Rekonstruktion ihrer Begrifflichkeit erlaubt es aber, die Bakteriologie als eine im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts im Spannungsfeld von Naturwissenschaft, Medizin und Politik angesiedelte Disziplin kulturhistorisch einzubetten. Aufschlussreich ist dabei die Umschreibung nicht nur der Struktur dieser Mikroorganismen als Stäbchen, Fäden, Wolken und so fort, sondern auch ihrer Wirkung als Erreger von Infektionskrankheiten in Metaphern des Krieges, der Offensive, der Waffen und der Abwehr.

Anbieter: buecher
Stand: 12.12.2019
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